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    Langzeit-EKG

    Beschreibung

    Ein sehr kleines EKG-Gerät wird durch 6 Klebe-Elektroden mit dem Patienten verbunden und von ihm in einer Gürteltasche getragen. Es enthält eine Speichereinheit, die über einen Zeitraum von 18 bis 24 Stunden die Herzstromkurve aufzeichnet.
    Während der Tragedauer kann der Patient eine Markierungstaste drücken, sobald er Pulsunregelmäßigkeiten oder andere Symptome bemerkt. Die entsprechend gekennzeichneten Zeitabschnitte können später gezielt bei der Auswertung aufgesucht und beurteilt werden.
    Der Patient kann sich während der Tragedauer frei bewegen und seinen üblichen Tätigkeiten nachgehen.


    Zweck der Untersuchung

    Erkennung von Rhythmusstörungen. Diese treten in der Regel nur gelegentlich auf und sind deshalb mit einem normalen EKG, das ja nur einen Zeitraum von etwa 10 Sekunden erfasst, nur selten nachzuweisen.
    Das Langzeit-EKG bietet demgegenüber für die Dauer von 18 bis 24 Stunden die Gelegenheit, eine Rhythmusstörung festzustellen. Hierdurch wird die Möglichkeit der exakten Diagnosestellung, auf der die Entscheidung über eine Behandlung immer beruhen sollte, wesentlich verbessert.
    Darüberhinaus bietet unser Langzeit-EKG-System die Möglichkeit zur Analyse der EKG-Endstrecken. Im Gegensatz zu der standardisierten körperlichen Belastungssituation des Belastungs-EKG ist es auf diese Weise möglich, Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße zu bemerken, die in den unterschiedlichen, beispielsweise auch emotionalen Belastungssituationen des Alltags auftreten.


    Mögliche Komplikationen

    Für den Patienten sind keine Komplikationen zu befürchten.
    Das Langzeit-EKG-Gerät kann jedoch beschädigt werden. Es darf nicht nass werden und sollte vor mechanischen Belastungen (Schläge, Stöße etc.) geschützt werden. Sollte es dennoch versehentlich zu Bruch gehen, tritt unsere Elektronikversicherung für den Schaden ein. Voraussetzung hierfür ist, dass der Patient uns bei der Rückgabe den Schaden meldet.

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