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    Transösophageale Echokardiografie (TEE)
    (Schluckechokardiografie)

    Beschreibung

    Das Untersuchungsinstrument ( Ultraschallkopf; Bild) des Echokardiografiegerätes wird nicht, wie sonst bei der Echokardiografie üblich, von außen auf den Brustkorb gesetzt. Vielmehr wird mit einem besonders kleinen aber sehr leistungsfähigen Ultraschallkopf von der Speiseröhre aus untersucht. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass man näher und auch von der Rückseite an das Herz herankommt.


    Vorbereitung und Durchführung:

    Die Patienten sollten nüchtern sein, also mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr gegessen haben. Die Untersuchung wird in bequemer Linksseitenlage durchgeführt. Zur Abmilderung des Würgereizes wird der Rachen unmittelbar vor der Untersuchung mit einem lokal betäubenden Spray eingesprüht. Herausnehmbare Zahnprothesen werden entfernt. Anschließend wird die Ultraschallsonde (ein etwa fingerdicker Schlauch, der an seiner Spitze den Ultraschallkopf trägt) über Mund und Rachen in die Speiseröhre eingeführt und in die günstigste Untersuchungsposition gebracht. Die Luftröhre bleibt währenddessen völlig frei, so dass ungehinderte Atmung durch Nase und Mund möglich ist.
    Durch die Verwendung einer multiplanen Ultraschallsonde der modernsten Bauart können wir den Blickwinkel auf das Herz frei wählen. Dies ermöglicht neben einer hohen Genauigkeit der Untersuchung auch ihre schnelle und dadurch besonders schonende Durchführung. Sie dauert je nach Fragestellung 10 bis 20 Minuten.


    Zweck der Untersuchung

    Klärung besonderer Fragestellungen, die durch die übliche transthorakale Echokardiografie (Untersuchung von außen) nicht beantwortet werden können. Hierzu gehören

    • Nachweis oder Ausschluss von Blutgerinnseln im Herzinneren, wie sie bei bestimmten Rhythmusstörungen vorkommen und in Form von Embolien zu Schlaganfällen führen können. Bild
    • Detailgenaue Abbildung der Herzklappen zur Klärung der Frage einer Endokarditis (Herzklappenentzündung) Bild
    • Nachweis von Defekten der Herzscheidewände, häufig unter weiterer Verbesserung der Aussagekraft durch Injektion eines Ultraschallkontrastmittels.
    • Nachweis von Veränderungen der Aorta ( Hauptschlagader ) im Bereich des Brustkorbes.


    Mögliche Komplikationen

    Häufiger auftretende Schleimhautreizungen können zu leichten Halsschmerzen führen, die aber innerhalb weniger Stunden wieder abklingen.
    Verletzungen des Rachens, der Speiseröhre und des Magens bis hin zur Perforation (Durchstoßung) sind möglich. Das Risiko solcher schwerwiegenden Komplikationen ist jedoch sehr gering. Sie treten in der Regel nur bei vorher nicht bekannten Erkrankungen der Speiseröhre auf.
    Sie als Patient sollten uns deshalb gegebenenfalls im Vorbereitungsgespräch über Beschwerden (z.B. Schluckstörungen) berichten, die auf eine Erkrankung der Speiseröhre hindeuten könnten. Im Verdachtsfall besteht in unserer Praxis die Möglichkeit, dies durch eine Gastroskopie (Magenspiegelung) vorab sicher abzuklären.

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