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    Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD)
    Endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms (Magenspiegelung)



    Beschreibung

    Das etwa fingerdicke schlauchartige Untersuchungsinstrument ("Endoskop": In diesem Fall "Gastroskop") enthält an seiner Spitze eine Videocamera mit Kaltlichtquelle. Es wird durch die Mundhöhle und den Rachen in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Durch Einblasen von etwas Luft in Magen und Zwölffingerdarm werden diese Verdauungsorgane entfaltet, um optimale Sichtverhältnisse zu erhalten. Die Videobilder aus dem oberen Verdauungstrakt werden während der Untersuchung vom Arzt beurteilt, wichtige Bildsequenzen werden digital gespeichert. Im Bedarfsfall werden Gewebeproben entnommen.


    Vorbereitung und Durchführung

    Die Patienten sollten nüchtern sein, also mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung weder Getränke noch Speisen zu sich genommen haben. Die Untersuchung wird in bequemer Linksseitenlage durchgeführt. Zur Abmilderung des Würgereizes beim Einführen wird der Rachen unmittelbar vor der Untersuchung mit einem lokal betäubenden Spray eingesprüht, gegebenenfalls unterstützt durch eine Beruhigungsspritze.

    Herausnehmbare Zahnprothesen werden entfernt. Anschließend wird das Gastroskop über Mund und Rachen in die Speiseröhre eingeführt und von dort aus behutsam weiter in den Magen und Zwölffingerdarm (oberer Dünndarm) vorgeschoben. Die Luftröhre bleibt währenddessen völlig frei, sodass ungehinderte Atmung durch Nase und Mund möglich ist.

    In Abhängigkeit vom Organbefund können mit einer kleinen Zange Gewebeproben entnommen werden, die anschließend zur mikroskopischen Untersuchung weitergeleitet werden. Die Gewebeentnahme ist schmerzfrei.

    Die Untersuchung dauert je nach Befund etwa 5 bis 10 Minuten. Nach der Untersuchung soll für etwa 1 Stunde oder bis zum Abklingen der Rachenbetäubung nichts getrunken oder gegessen werden.


    Zweck der Untersuchung

    Ursachenklärung von

    • Beschwerden im oberen Verdauungstrakt (Schluckstörungen, Sodbrennen, Magen- bzw. Oberbauchschmerzen)
    • Blutarmut (Anämie)
    • Vitaminmangel

    Frühzeitige Erkennung von krankhaften Veränderungen


    Mögliche Komplikationen

    • Häufiger auftretende Schleimhautreizungen und leichte Blutungen können zu Halsschmerzen führen, die aber innerhalb weniger Stunden wieder abklingen.
    • Verletzungen des Rachens und Kehlkopfes, der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes bis hin zur Perforation (Durchstoßung) sind möglich. Das Risiko solcher schwerwiegenden, eine unverzügliche Operation notwendig machenden Komplikationen ist gering.

    Falls eine ÖGD bei Ihnen erforderlich wird, informieren wir Sie vorab ausführlich in Wort und Bild über die Untersuchung. In einem Aufklärungsgespräch mit dem untersuchenden Arzt erhalten Sie die Gelegenheit, nach allem zu fragen, was Ihnen wichtig oder unklar erscheint.

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